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23.-25.7.
Kunst und Multimedia I
Ein Blog, das der Blogger mit Möbeln, Büchern, Filmen, Fotos wohnlich einrichtet. Schweinchen Sven als kitschige Hauptfigur eines animierten Hardrock-Musikvideos. Ein persönlicher Blick hinter das medial vorgeprägte Gerüst des Iran. In den Projekten, die im Bachelorstudiengang „Kunst und Multimedia“ des Münchner Instituts für Kunstpädagogik entstehen, trifft das weite Feld der Kunst auf moderne Medien. Das Spektrum der Werke reicht von einem Modelabel über computergestützte Malerei und dokumentarische Digitalfotografie, dem virtuellen Animationsfilm hin zur Echtzeit-Videoinstallation. Einen Eindruck dieser Bandbreite gibt die Schau „Kunst und Multimedia 1“ in der Färberei, bei der die ersten Absolventen dieses neuen und innovativen Studiengangs ihre Abschlussarbeiten zeigen. Geöffnet ist die Ausstellung vom 23. bis 25. Juli immer von 15 bis 20 Uhr. Die Vernissage findet am 22. Juli ab 19 Uhr statt, der Eintritt ist frei.
Weitere Infos hier:
http://www.kunstpaedagogik.uni-muenchen.de/meldungen/veranstaltungen/kunstundmultimedia1/index.html
31. Juli 2010
Munich Nouvelle Cousine
Völlige Sinnlosigkeit existiert dann, wenn Handlungen keine Anschlussfähigkeit an etwas oder jemanden stattgeben, es also im kommunikativen Akt keinen Bedeutungszusammenhang mehr gibt. Mit einem kurzen Gedankensprung kommen wir dorthin, wo Sinnloses in Sprache, Denken und Wirklichkeit etwas anderes sein muss als das, was wir sehen können und zu beschreiben im Stande sind.
Der Versuch, dieser Sinnlosigkeit einen Ort zu geben, ist Programm. Zu viel des Guten; es ist nicht Programm, es besteht lediglich die Möglichkeit, mit Farben und einem Klecks Sinnlosigkeit entstehen zu lassen. Ob wir es verstehen, was wir darin sehen, wie wir darüber urteilen und was es aussagt, ist zu vielversprechend.
Lediglich eine Rahmung der Idee fällt dem Sinn zum Opfer. Das anfängliche Tohuwabohu durch das nichtsahnende Publikum in Maleranzügen wird zum Aktionismus aufgefordert, indem es mit 30 Litern Pigmentfarbe und Schwämmen konfrontiert wird. Zwei Hamburger Künstler beschreiben die musikalische Notwendigkeit, um genug Dynamik in den Raum zu bringen, ihre Kunst ist ein wahrer Ausdruck zur Performance mit der Sinnlichkeit.
Der am letzten Tag der Schöpfungsgeschichte entstehende Adam und seine aus Gottes Langeweile existierende Freundin Eva, werden sich in einem Zelofahnkubus inmitten des farbigen Tohuwabohu, in ihrer Gott geschaffenen Natürlichkeit, ausleben. Mit der Genesis im Anschlag; ganz nach dem Motto: Wachset und mehret euch... was auch immer das für ein Unsinn sein mag.
Beginn ist um 20 Uhr.
6. bis 14. August
Freizeichen
Tanz der Chiffren und Kobolde
Neue Arbeiten von Walter Hirschberger
Vernissage: Donnerstag, den 5. August, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 6. bis 14. August immer dienstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr
Zusätzliche Workshop-Termine sind für Gruppen von mindestens drei Teilnehmern nach Absprache möglich!