offspace SENTIMENTAL

offspace SENTIMENTAL
13.10. – 31.12.2021
MaximiliansForumUnterführung Maximilianstraße / Altstadtring
Täglich 24 Stunden einsehbar. Die Passage ist nicht barrierefrei.

Ein Projekt zu Offspaces in München, kuratiert von Hanna Banholzer. Teilnehmende Offspaces und Schaufenstergalerien: 18,2, apartment der kunst, EYES ONLY, fructa, Galerie FOE, GiG, KloHäuschen, Nicht Verfügbar, NODEPRESSIONROOM, Pinokiothek der Moderne, rosastern, sandkasten, super+CENTERCOURT, VIER8L und WELTRAUM.

TERMINE


22.10. 16 – 18 Uhr WORKSHOP – how to create an artist-run space.
Wir bauen einen mobilen Kunstraum, der sich frei in der Stadt bewegen kann. Der Kunstraum soll dabei möglichst schnell auf und abbaubar sein, daher wollen wir ihn als Fahrradanhänger oder Lastenrad bauen. Damit könnt ihr eure Kunstobjekte auch außerhalb von Kunst-Institutionen in der Stadt zu zeigen. Und wie soll dieser Kunstraum aussehen? Das bestimmt ganz ihr. Zunächst bauen wir kleine Modelle und Utopien des fahrbaren Kunstraums. Weitere Termine für die Umsetzung unserer Kunstraum Utopien besprechen wir gemeinsam.   Wir freuen uns auf euch!

Eine Ö-Werkstatt für junge Künstler*innen und solche, die es werden wollen, organisiert vom Ö-Projekt von Färberei & Köşk mit Antoni Kolakowski – er ist 18 Jahre alt und derzeit Praktikant bei Färberei & Köşk.


WEITERE TERMINE

16.10. zur Langen Nacht der Museen
18 – 21 Uhr take 2 & 3 – Rundgänge zu aktueller Kunst rund um den Marienplatz
Rathausgalerie, Kunstarkaden, Artothek & Bildersaal, MaximiliansForum.
Onlineregistrierung bis 14.10. erforderlich unter www.muenchen.de/rathausgalerie

20.10. Ausstellungsstart offspace SENTIMENTAL
16 – 19 Uhr Softopening
19 – 20 Uhr Nachhaltigkeitswirkungen aus dem off – ein Podiumsgespräch mit Vertreter*innen von Freier Szene und Institutionen. Mit dabei u.a. Gabi Blum, Quirin Brunnmeier und Lisa Britzger.

14.11., 13 – 18 Uhr OFFener-Sonntag
Sonderöffnung der beteiligten Offspaces, geführte Rundgänge mit Gabriele Kunkel und Release der aktualisierten Hotspots of Art-Map im MaximiliansForum. Detaillierte Information siehe aktuell auf maximiliansforum.de

8.12., 19 Uhr past/present/future – Offspaces lokal/international/vernetzt 
Ein Podiumsgespräch mit Vertreter*innen von Freier Szene und Institutionen aus München, Wien und Zürich. Als Intro kurze Videointerviews von ehemaligen und existierenden Offspaces in München. Veranstaltungsort und detaillierte Information siehe aktuell auf maximiliansforum.de

Als „Offspace“ werden Räume der Kunst bezeichnet, in denen selbstorganisiert oft die ersten Präsentationen junger Künstler*innen stattfinden. Sie sind Hotspots für noch nicht Etabliertes, an denen sich Kommendes sehen lässt, Künstler*innen und Kurator*innen sich ausprobieren und erste Erfahrungen sammeln. Insgesamt sind 15 Münchner Offspaces exemplarisch ausgewählt und erhalten hier eine Bühne, die die Diversität dieser Räume und ihrer unterschiedlichen Konzepte vermittelt. Eine Reihe von Veranstaltungen begleitet das Projekt. Zudem erscheint die Hotspots of Art-Map in aktualisierter Auflage. Und im Rahmen der Kooperation MaximiliansForum + Ö bietet Die Färberei/Köşk verschiedene Werkstätten an, unter dem Titel „how to create an artist-run space“ für jungen Künstler*innen und solche, die es werden wollen.

**Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf der Website zu den aktuellen geltenden Corona-Regelungen. Mehr Information zum Ausstellungsprojekt und jeweils aktuell zu den Terminen auf maximiliansforum.de**

MaximiliansForum – Passage für Kunst und Design
Ein Kunstraum der Stadt München
Unterführung Maximilianstraße / Altstadtring
Täglich 24 Stunden einsehbar. Die Passage ist nicht barrierefrei.

KURZ IM QUADRAT @the.tent

Hurra! Wir sehen uns alle wieder!

KURZ IM QUADRAT
am Samstag, 9. Oktober zu Gast @ THE TENT im Kapuzinerhölzl

The Tent wird am 9.10. zum Quadrat – auf Euch warten: coole Workshops, feine Musik, warmes Lagerfeuer, anspruchsvolles Tischtennis, kühles&heißes Trinken, lecker Snacks solange der Vorrat reicht … gerne auch Essen und Trinken mitbringen!
Los geht’s um 16 Uhr. Bringt eure Picknickdecken, Kinder, Proviant, Freund*innen, warme Jacken und Decken und Unterhosen mit. Die unglaublichen MOON NOT WAR spielen um 20 Uhr endlich ihr Nachholkonzert vom KUNST IM QUADRAT, drum herum gibt’s tanzbare DJ-Musik, die Ö-Malwerkstatt und Video im Quadrat.

Alles ist draußen, deshalb gibt es das KURZ IM QUADRAT nur bei trockenem Wetter. Die Wetterprognosen stehen gut!

SO KOMMT IHR DA HIN
THE TENT Munich
In den Kirschen 30
80992 München
https://smex-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.the%2dtent.com&umid=083ba019-0259-4f5e-8ddf-481613c8b6ad&auth=3d32978613b11eb2116bd2fd320d99e7dfb672c3-3851d39b5a847cdc030ffcb26a3dd63bc33d4641

PROGRAMM
ab 16 Uhr

Dj Antosch legt polnischen Hipp Hopp auf
Dj verkratzer alias Anton Kaun
Ö-Malwerkstatt mit Sabine Mayer und Anna Gienidou

Video im Quadrat – Genelabo fährt zu abendlicher Stunde mit seinem Projektionsradl vor und schmeißt Visuals zum Sound in den Himmel, in die Natur, auf Wände oder was auch immer sich finden lässt.

20 Uhr
MOON NOT WAR ist eine Band, die mit Bleifuß fährt. Anna McCarthy (vocals, bass), Antenne Danger (vocals, keys), Shino Plum (guitar) und 2-d Torso (drums) machen abgründige Songs über Sex, Liebe, Hass, Herzschmerz, Wut und Euphorie, mal heiter, mal aber auch ganz humorlos. Dabei haut McCarthy Sätze wie Everyday is a making love to me day (Vengeance) oder It’s a summer of war (Summer of War) mit einer umnachteten Selbstverständlichkeit raus, die die vermeintliche Ambivalenz solcher Zeilen sofort demaskiert. Das klingt dann auch musikalisch ähnlich kompromisslos, die Gitarre blechern, das Schlagzeug staubtrocken, der Bass knarrt, nur das Keyboard orgelt sich mit den gelegentlich hereinbrechenden Backgroundchören in einem angenehmen Pathos. Hätte Lydia Lunch mit The Fall als backing band Lieder von Kurt Weill vertont, hätte das vielleicht auch ein bisschen so geklungen. MOON NOT WAR – eine mysteriöse Band die man selten zu Gesicht bekommt, die sich aber bereits mit Ian Svenonius und Laetitia Sadier (Stereolab) die Bühne geteilt haben.

Fotos: Fabian Beger,  Andrea Huber

** Vielen Dank an das wundervolle Team von The Tent, an Neustart Kultur und ans Sozialreferat für die Unterstützung! **

Orte der Sehnsucht – Rechercheausstellung

ORTE DER SEHNSUCHT eine partizipative Rechercheausstellung
>>> wÖnach Sehnst du Dich? <<<

Kennst du das, wenn dich plötzlich die SEHNSUCHT überkommt? Sie reißt dich aus dem Alltag heraus und führt dich in ungeahnte Weiten? In die Vergangenheit oder die Zukunft, unter Wasser oder in die Wolken? Erzähl uns, wonach du dich sehnst? Denn wir suchen SEHNSUCHTSORTE! Als SEHNSUCHTSORTE versteht man Räume, die den idealen Rahmen bilden, um seine Vorstellungen umzusetzen.

Deine Antworten sammeln wir unter dieser Umfrage.

Wir sind bis 2. Juli 2021 immer dienstags von 15 bis 18 Uhr vor Ort im MaximiliansForum. Bring uns gerne deine Geschichten, Fotos, Fundstücke vorbei.

>> Es gibt aber auch die Möglichkeit, das Material per E-Mail zu schicken: oe_werkstatt@kjr-m.de Oder poste deine Bilder oder Videos über den Hashtag #Sehnsuchtsrecherche und verlinke uns @faerberei_koesk <<

Die Recherche findet statt im Rahmen des Projekts MaximiliansForum + Ö. Denn FÄRBEREIKÖŞK haben sich das MaximiliansForum als Sehnsuchtsort ausgesucht, und docken mit ihrem Projekt „Ö-Das Kunstlabor“ in einer langfristig angelegten Zusammenarbeit an den Kunstraum an. Hier entstehen in den kommenden Monaten in Workshops Kunst, Konzerte und Dialog.

Ein Projekt von Camilla Lopez.

Foto: Barbara Hartmann Tumba

Kultur in Zeiten von Corona

Kultur in Zeiten von Corona
EintrittFrei für zu Hause
Kulturraum e.V
hat für euch unter eintrittfrei-muenchen.de ab sofort Hinweise zu kostenlosen Streaming-Angeboten: Von Online-Live-Konzerten und -Events bis hin zu Filmen und Podcasts.

DAS WAR UNSER ERSTES Ö-DAS KUNSTLABOR

Werkraum- und Surprisewerkstatt

Im Erdgeschoss der Färberei wird ab sofort gesägt, gehämmert, gebastelt und gebaut! Das Projekt WERKRAUM der Hans Sauer Stiftung ist in die Färberei eingezogen. An einem Freitag im Monat wird MARKUS RUPPRECHT von der Stiftung den Werkraum im Rahmen von Ö – Das Kunstlabor öffnen und durch gemeinsames Arbeiten mit Holz, aber auch mit anderen Materialien die Möglichkeit bieten, selber aktiv zu werden, etwas über das Handwerk zu lernen und einen Ort für Begegnung und Austausch zu schaffen.

SURPRISE-WERKSTATT: An den restlichen Ö-Freitagen bleibt unser Werkraum nicht geschlossen, sondern verwandelt sich in die Surprise-Werkstatt. Z.B. könnte man dort auf PAULA PONGRATZ, die derzeit an der AdBK München studiert, treffen und mit ihr in der Upcycling-Schrottwerkstatt mit Relikten der menschlichen Zivilisation künstlerisch experimentieren. Oder …nein, mehr wird nun wirklich nicht verraten – surprise,surprise! Ö

Buntlack

Magic Lab
Erfahrene Graffiti und Street Art Künstler geben Workshops und leisten Euch Hilfestellung eigene Styles zu entwerfen und umzusetzen. Das MAGIC Lab ist immer samstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet, in Ferienzeiten auch mehrmals in der Woche. Während der gesamten Ausstellungszeit werden regelmäßig nationale und internationale Gäste eingeladen, im MAGIC Lab freie Künstlerarbeiten zu erstellen. In dieser temporären Künstlerresidenz werden u.a. Künstler aus Russland, China, Japan und Deutschland arbeiten. Die Werke der jeweiligen Künstlerresidenzzeit werden im MAGIC Lab im zweiwöchigen Wechsel ausgestellt.
www.magiccity.de/de/magiclab/


13. bis 25. August 2017 im Magic Lab

Writers Corner München
Von Sonntag, 13. August bis Mittwoch, 23. August gastiert dann der Künstlerzusammenschluss „Writers Corner“ im Workshop-Atelier der Magic City. Als Zusammenschluss der Münchner Graffiti-Szene bieten sechs Künstler unterschiedlicher Genres ein vielfältiges Spektrum an Ausdrucksformen.

Pastinaken raus!

„Großzügige 3-Zimmer-Wohnung in zentraler Lage zur Besichtigung freigegeben“, hieß es vom 1. bis 21. März 2013 in der Glashalle des Münchner Gasteigs. Mit der Besichtigung begaben sich die Besucher_innen auf eine verstörende Suche nach dem Nazi da draußen und dem Nazi in einem selbst.

Die einzelnen Räume widmeten sich jeweils den unterschiedlichen Formen von Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Alltagsrassismus sowie der Manifestation von rechten Tendenzen in der Mitte der Gesellschaft. Die Wohnungsbesichtigung blieb unkommentiert. Es gab keine Erklärungen, keine Informationen, keine Empfehlungen im Sinn von „Was tun gegen Rechts ?“.

Die Besucher_innen waren dazu eingeladen, sich in den Zimmern gründlich umzusehen: in Schränken, Schubladen wühlen, hinter Vorhänge schauen, Musik hören, Zeitschriften und Bücher lesen – sich einfach niederzulassen und das, was sie sahen, hörten und wahrnahmen auf sich wirken zu lassen. Die Inhalte konnten ganz persönlich und individuell entdeckt und hinterfragt werden.

Die Ausstellungsprojekt PASTINAKEN RAUS der Färberei war Teil der Kampagne „Laut gegen Brauntöne“ der Stadt München. Sie wurde in diesem Zusammenhang bereits im Herbst 2011 entwickelt und präsentiert. Der große Erfolg führte dazu, die Ausstellung auch bei der diesjährigen Kampagne einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen und mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm zu ergänzen. 2015 ist eine Fortsetzung des Projekts geplant.

Mehr Informationen zum Ausstellungsprojekt unter www.pastinaken-raus.de